Jüdisches Leben in Deutschland

Neue Reihe im METROPOL

Mit dieser neuen Filmreihe möchten wir im Jahr 2022 gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern mit einem Dokumentar - oder Spielfilm ein Gesprächsangebot zum Thema jüdisches Leben in Deutschland machen.

Im Jahr 2021 Leben Jüdinnen*Juden nachweislich seit 1700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschland.
Mehr Infos zu 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland finden Sie hier.
#2021JLID

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900 Jahrhundert jüdisches Leben in Deutschland
jüdisches Leben in Deutschland
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Koscher

+++ NICHT GANZ KOSCHER +++

Am 30.11. um 18:05 Uhr + 07.12. um 15:30 Uhr

Filminhalt:
Die einst größte jüdische Gemeinde steckt in der Krise: Es fehlt ihr der 10. Gläubige, um das Passahfest zu begehen. Um den Verkupplungsversuchen seiner Familie zu entgehen, bietet sich Ben (Luzer Twersky) nicht ganz uneigennützig an, um nach Alexandria zu fliegen und der altehrwürdigen Gemeinschaft aus der Klemme zu helfen. Doch die Reise ist mit einigen Schwierigkeiten verbunden, denn Ben verpasst erst sein Flugzeug und wird dann noch mitten in der Wüste Sinai aus dem Bus geschmissen. Hier findet ihn der mürrische und wortkarge Beduine Adel (Haitham Omari), der zur letzten Hoffnung des ultraorthodoxen Ben wird.

Deutschland 2022, 122 Min
Regie: Stefan Sarazin, Peter Keller
FSK 6

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nasser Hund

+++ EIN NASSER HUND +++

Am 01.12. um 18:00 Uhr mit anschl. Filmgespräch mit dem Autor Arye Sharuz Shalicar

Filminhalt:
Soheil ist 16 und kommt aus dem Iran. Gemeinsam mit seinen Eltern zieht er aus Göttingen in den Berliner Wedding. Es dauert nicht lange und mit einigen arabischen und türkischen Jugendlichen aus Husseyns Gang hat er seine ersten Freundschaften geknüpft. Aber auch Selma aus seiner Parallelklasse übt eine ganz besondere Faszination auf den jungen Iraner aus. Doch Soheil hat ein Geheimnis: Er ist eigentlich kein Muslim, sondern Jude. Lange Zeit hält er diese Tatsache vor seinen Freunden geheim. Als er es ihnen schließlich gesteht, wenden sie sich von ihm ab und die Situation droht außer Kontrolle zu geraten.

Inspiriert von Arye Sharuz Shalicars Autobiografie „Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude“.

Deutschland 2020, 103 Min
Regie: Damir Lukačević
Darsteller: Doguhan Kabadayi, Dorka Gryllus, Kida Ramadan, Mohammad Eliraqui, Derya Dilber
FSK: 12

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Kooperation mit der Stadt Gera, der Landeszentrale für politische Bildung und der Gedenkstätte Amthordurchgang e.V.

Mit dieser neuen Reihe möchten wir auch über das Jahr 2021 hinaus gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern einmal monatlich mit einem Dokumentar - oder Spielfilm ein Gesprächsangebot zum Thema jüdisches Leben in Deutschland machen.

Die Filme dieser Reihe können immer auch als Sondervorstellung z.B. für Schülergruppen am Vormittag gebucht werden. Anfragen dazu bitte an info@metropolkino-gera.de

Stadt Gera
Gera Kultur
Landeszentrale für politische Bildung Thüringen
Gedenkstätte Amthordurchgang