Premieren, Filmgespräche und noch viel mehr

Aktuelle Sonderveranstaltungen auf einen Blick

Preview "Das Familienfoto" zum Muttertag 

12.05. um 17:30 Uhr

Vergünstigter Eintritt für Familien: eine Familie (Gruppe von mind. 3 Personen) bekommt das dritte Ticket umsonst (bei sechs Personen gibt es zwei Tickets umsonst)

Das Familienfoto

Die französische Komödie von Regisseurin Cécilia Rouaud dreht sich um die drei Geschwister Gabrielle, Elsa und Mao, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Gabrielle arbeitet als "lebende Statue" in Paris, Elsa hadert mit ihrem unerfüllten Kinderwunsch und Mao ist ein chronisch depressiver Spieleentwickler. Als aber die Beerdigung ihres Großvaters die Familie ungewollt zusammenbringt, kommen die drei nicht umhin, sich mit sich selbst und einander näher zu beschäftigen. (Quelle: Verleih)

Regie: Cecilia Rouaud

Film & Gespräch 

14.05. um 17:30 Uhr

Reiss aus - Zwei Menschen, zwei Jahre, ein Traum

Ein Film über Zwei, die abgefahren sind – in das bisher größte Abenteuer ihres Lebens. Eine Geschichte, die dir Mut machen soll, aus dem Alltag auszubrechen und deine Träume zu verfolgen.

Ein halbes Jahr Auszeit wollen sich Ulli und Lena nehmen und von Hamburg nach Südafrika fahren. Dort kommen sie nie an. Stattdessen rollen sie in ihrem alten Land Rover Terés und dem knapp 40 Jahre alten Dachzelt, das sie von Ullis Patentante geschenkt bekommen haben, knapp zwei Jahre durch Westafrika. Es geht um Einiges: Darum, sich selbst wieder zu finden, sich wieder zu spüren. Und nicht eher umzudrehen, bis sich an der eigenen Einstellung zum Leben etwas grundlegend verändert hat. Auf 46.000 Kilometern, mehr als einmal um die Welt, erleben die zwei tagtäglich Abenteuer. Von denen manche nur schwer zu verdauen sind.

Ein Film, der die wunderbaren, auch aber die Schattenseiten des Reisens offenbart. Der einen mitnimmt, aufwühlt, froh macht, schockiert und erstaunt. Der Mut macht, den eigenen Traum anzugehen. Ein Film, der ansteckt mit der Faszination und Liebe für Afrika.

Regie: Lena Wendt, Ulrich Stirnat

Wir laden Sie nach dem Film zum Regiegespräch mit den beiden Reisenden und Filmemachern Lena Wendt und Ulrich Stirnat ein.

 

Film & Gespräch 

15.05. um 17:30 Uhr

Die Kinder der Utopie

Wie ging es weiter nach der gemeinsamen Schulzeit? 12 Jahre nach dem Kinoerfolg KLASSENLEBEN geben DIE KINDER DER UTOPIE berührende und unterhaltsame Einblicke in inklusive Schulerlebnisse von behinderten und nicht-behinderten Menschen.

Am 15.5. 2019 kommt der Film bundesweit ins Kino: Ein Pop-Up-Kino-Event an einem einzigen Aktionsabend lässt den Film zum einzigartigen Erlebnis werden, das man nicht verpassen darf. Begleitet wird das Event durch eine Kampagne, die u.a. Diskussionsrunden von Experten*innen und ausführliche und nachhaltige wissenschaftliche und journalistische Hintergrundinformationen auf der Internetseite zum Film bietet. (www.diefilmagentinnen.de)

Regie: Hubertus Siegert

Wir laden ein zum gemeinsamen Nachdenken und Reden über Inklusion jenseits der gegenwärtigen Polarisierung in Pro und Contra nach dem Film.

 

 

Rahmenprogramm zu 90 Jahre Puppentheater Gera

30.05. um 11:00 Uhr

Klassiker: Die Spur führt zum Silbersee (1985-89 )

"Weiser Bär", ein uralter Indianerhäuptling, kennt das Geheimnis vom Schatz im Silbersee. Bevor er stirbt, will er es den rechtmäßigen Erben seines Indianerstamms übermitteln. Der redliche Frank Hobble und sein Freund Tante Droll sollen die Überbringer der Botschaft sein. Aber Banditenchef Cornel Brinkley stiehlt den Plan. 1000 Dollar Belohnung verspricht der Steckbrief für den Bösewicht mit dem leuchtend roten Haarschopf, der mit seiner Bande loszieht, um das Heiligtum auszurauben. Winnetou und Old Shatterhand nehmen die Verfolgungsjagd auf. Die Wettjagd nach dem Goldschatz beginnt...

DEFA-Trickfilmstudio Dresden
Regie: Günter Rätz

Sprecher: Gert Grasse, Henry Hübchen, Dieter Wien, Victor Deiß, Klaus Manchen, Reinhard Michalke

 

01.06. um 16:00 Uhr

Filme und Gespräch

Mystische Figuren und fantastische Welten - Kurzfilmprogramm für Erwachsene

Puppenanimationsfilme von Sublunare Welt und deren Macher Jörg Weidner

„Der lustige König“ sucht – Käfer kauend – einen Sinn in seinem allmächtigen, endlosen Leben. Es fehlt ihm an Reibung und entsprechend an Unterhaltung in der unendlichen Ödnis seiner Existenz. Deshalb baut er sich zu seiner Unterhaltung einen Diener.

Im Gegensatz dazu erlebt „Dionysos“, als Kind aus der Affäre zwischen Zeus und der Königstochter Semele hervorgegangen, gleich mehrere (Wieder-)Geburten: sowohl aus dem Schoße seiner Mutter, als auch aus dem Schenkel seines Vaters. „Gestorben und wiedergeboren, wird Dionysos zum Verkünder der Selbstaufgabe, zum Gott der Masken“, beschreibt Jörg Weidner seine Interpretation des Mythos, die er filmisch umgesetzt hat.

Seit über zehn Jahren machen Jörg Weidner und sein Team von Sublunare Welt Kurzfilme mit Puppenanimation, Stoptrick, Austauschtrick und anderen Techniken. So unterschiedlich die einzelnen Kurzfilme in ihrer Thematik sind, so sehr ähneln sie sich doch in ihrer besonderen Ästhetik, die skurrile Figuren und fantasiereiche Landschaften offenbart. Oftmals inspiriert von Mythen und Märchen, setzten sich die Filme inhaltlich in einer vielmehr assoziativen als linear stringenten Erzählweise mit Themen wie Zeit, Schicksal und Psyche auseinander. Dabei bedient sich Weidner der vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten des Animationsfilms: Die Szenarien, die er schafft, sind fernab jeglichen Realismus und spielen mit dem Genre, das bizarre Wesen und erstaunliche Metamorphosen ermöglicht. Die dabei entstehenden Filme sind eindrücklich in ihren Ausstattungs-Details, überraschend in ihren Wendungen und Wandlungen und offenbaren sowohl eine besondere Komik als auch Tiefgründigkeit.

Regie: Jörg Weidner, Dauer: 90 Min

Jörg Weidner präsentiert ausgewählte Filme aus dem Studio von Sublunare Welt und steht Ihnen Rede und Antwort über seine Werke und die Techniken dahinter.

 

Film und Gespräch

13.06. um 19:30 Uhr

Klassiker: Stilles Land (D 1992)

mit anschließendem Regiegespräch mit Andreas Dresen

Die Wende in der Provinz - Das Debüt von Andreas Dresen

Die DDR im Herbst 1989: Den jungen ambitionierten Regisseur Kai verschlägt es an ein Provinztheater im hohen Norden. Während draußen das Land zusammenbricht, versucht er mit 'Warten auf Godot' neuen Schwung in das resignierte Ensemble und die triste Kleinstadt zu bringen. Blaue Augen und Missverständnisse bleiben da nicht aus.

Andreas Dresens Debut spielt in den bewegten Herbsttagen des Jahres 1989. Während sich die politischen Ereignisse der Wendezeit überschlagen, herrscht in der Provinz noch Stille, so auch an einem Kleinstadttheater. Der junge Regisseur Kai soll dort zum ersten Mal inszenieren – ausgerechnet "Warten auf Godot". Sein Enthusiasmus wird durch die vorsichtige Zurückhaltung und die Gleichgültigkeit der Schauspieler gebremst. Er bezieht die Metaphorik des Stückes immer mehr auf die Situation. Ein Ensemblemitglied ist indessen zur ungarischen Botschaft geflohen. Langsam tauen die Akteure auf und verfassen eine gemeinsame Petition an Honecker. Als die Mauer fällt, scheitert ein gemeinsamer Ausflug allerdings an banalen Hindernissen; nur die Assistentin Claudia, in die Kai sich verliebt hat, macht sich gegen seinen Willen alleine auf den Weg. Sie kehrt mit einem Hamburger Schauspieler zurück, der gleichsam als Karikatur eines Westlers dem Theater kluge Marketing-Ratschläge unterbreitet. (www.filmgalerie451.de)

Kooperation mit dem Verbundprojekt „Diktaturerfahrung und Transformation“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). An dem Verbundprojekt sind die Universitäten Jena und Erfurt, die Stiftung Ettersberg und die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora beteiligt.

Die Moderation des Regiegesprächs am 13.6. übernehmen Frau Prof. Verena Krieger und Dr. Axel Doßmann, beide Universität Jena.